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Alles angefangen hat es mit der Bell 47 J 3
Zwei Maschinen hatte die Staffel von 1962 bis 1964 - anschließend gingen sie nach Hamburg, um dort als Polizeihubschrauber ihren Dienst weiter zu versehen.
technische Daten:
4 Sitze, Motor 228 kW / 310 PS, maximales Abfluggewicht 1340 kg,
Verbrauch ca. 60 l / h, max. Flugzeit ca. 2:45 h
Reisegeschwindigkeit 140 km/h


der Nachfolger der Bell war die Alouette II - Astazou- SA 318 C
ein Hubschrauber mit einer Gasturbine
6 Hubschrauber taten ihren Dienst von 1964 bis 1981

technische Daten:
4 Sitze, Motor 390 kW / 530 PS, maximales Abfluggewicht 1650 kg,
Verbrauch ca. 120 l / h, max. Flugzeit mit Zusatztank ca. 4:15 h
Reisegeschwindigkeit 155 km/h


viel Plexiglas und ein spartanisches Cockpit

aus Archiv Egon Thiel

Von 1972 bis 1979 wurden zwei Alouette III - Astazou - SA 319 B eingesetzt, die mit 7 Sitzplätzen die Transportkapazitäten der Staffel erhöhte.

technische Daten:
 7 Sitze, Motor 640 kW / 870 PS, maximales Abfluggewicht 2250 kg,
Verbrauch ca. 180 l / h, max. Flugzeit mit Zusatztank ca. 3:00 h
Reisegeschwindigkeit 200 km/h


Von 1972 bis 1988 konnte man auch vier Gazelle SA 341 G über dem Himmel von NRW sehen.
Die Maschinen mit ihrem stromlinien förmigen Rumpf waren schnell und bei Piloten sehr beliebt.

technische Daten:
4 Sitze, Motor 440 kW / 600 PS, maximales Abfluggewicht 1800 kg,
Verbrauch ca. 155 l / h, max. Flugzeit mit Zusatztank ca. 3:05 h
Reisegeschwindigkeit 235 km/h


Nachdem Triebwerksstörungen zu Unfällen geführt hatten entschloss man sich nur noch Hubschrauber mit zwei Triebwerken über den dicht besiedelten NRW einzusetzen, so dass bei einem Triebwerksausfall der Hubschrauber sicher weiter fliegen konnte.
Erst viele Jahre später wurde diese Idee von der Zivilfliegerei aufgegriffen, die für berufsmäßige Hubschrauberflüge zur Nachtzeit Hubschrauber mit zwei Triebwerken fordert.
Die Wahl fiel auf die Bo 105 CBS, die von 1978 bis 2004 das Einsatzmittel der Fliegerstaffel war.

bei der Betankung in Düsseldorf - die Tankstelle tut bis heute ihren Dienst!

Mit der Bo begann auch die Ära der Videotechnik

erst rudimentär - um dann später mit kreiselstabilisierter Technik nachgerüstet zu werden, die erst Wärmebildeinsätze richtig ermöglicht.
Doch für diese zusätzlichen Lasten war die Bo ursprünglich nicht gebaut worden und brachte sie an die Grenze der Leistungsfähigkeit.


technische Daten:
 5 Sitze, zwei Motoren mit je 310 kW / 420 PS, maximales Abfluggewicht 2500 kg,
Verbrauch ca. 200 l / h, max. Flugzeit mit Zusatztank ca. 3:30 h
Reisegeschwindigkeit 210 km/h


Das Gladbecker Geiseldrama zeigte, das für Sondereinheiten größere Transportkapazitäten gebraucht wurden. Man reagierte und beschaffte zwei BK 117 B2, die seit 1990 ihren Dienst versehen.
Nachdem für Transportaufgaben die EC 155 als Ablösung zur Verfügung steht, nutzte man die Zulandungsmöglichkeit der BK um sie mit der Wärmebildanlage auszustatten.
Nun hatte nicht nur der Operator (Bediener der Wärmebildanlage) einen ergonomischen Arbeitsplatz, auch die Piloten haben einen leistungsstarken Hubschrauber zur Verfügung, der für alle anfallenden Einsätze bestens geeignet ist.

Foto aus der Zeit, als die BK117B2 noch Transporthubschrauber war.


Heute im durchgängigen Wechseldienst eingesetzt mit der Wärmebildanlage und dem Suchscheinwerfer

technische Daten:
8/11 Sitze, 2 Motoren mit je 440 kW / 590 PS, maximales Abfluggewicht 3350 kg,
Verbrauch ca. 250 l / h, max. Flugzeit mit Zusatztank ca. 3:15 h
Reisegeschwindigkeit 235 km/h


Die BK 177 B2
hat im Einsatzgeschehen so überzeugt, dass für die ausgesonderten
BO 105 drei weitere BK 117 beschafft wurden.
Da inzwischen die Entwicklung weiter gegangen ist, haben die Maschinen die Bezeichnung
BK 177 C1
und haben nicht nur andere Triebwerke mit noch mehr Leistung, sie haben weiter ein Torque-matching-system, das die Anpassung der beiden Triebwerke an den Flugzustand automatisch regelt und so die Arbeitsbelastung des Piloten reduziert.

Hier der Alarmhubschrauber mit angebauter Wärmebildanlage und Suchscheinwerfer bei einer Außenlandung im Sauerland.


und ohne Anbauten nach einer Landung auf der Autobahn 2
(schwerer Verkehrsunfall mit Vollsperrung)


Die Aufgabe des Transporthubschraubers hat die EC155 übernommen

EC155 beim Pressetermin der offiziellen Übergabe mit SEK-Beamten im  Vordergrund



20Jahre.jpg
Foto des "Unterschriftenrotorblattes" zum 20 jährigen Bestehen des Standortes Dortmund

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